Liberaler Besuch bei Zwiesels Traditionsbaufirma Keilhofer

Gemeinsam mit dem FDP-Kreisverband Regen hat der bau- und wohnungspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Daniel Föst der Zwieseler Baufirma Keilhofer im Lohmannmühlweg einen Besuch abgestattet, um sich über die wärmespeichernde und baubiologisch hochwertige Niedrigenergiebauweise, die umwelt- und gesundheitsbewusst funktioniert, zu informieren. Während der Besichtigung des großen Betriebsgeländes sowie des Biomasseheizwerks gaben die Chefs Hans und Joseph Keilhofer persönlich Informationen rund um die Standbeine ihres Unternehmens. Beeindruckt waren die Besucher vor allem vom Biomasseheizwerk, welches im Sommer 2004 in Betrieb ging und seitdem zuverlässig über 30 Gebäude mit Wärme versorgt und so 700 000 Liter Heizöl pro Jahr einspart. Auch hat die Firma Keilhofer bereits im Jahr 1999 drei Windkraftanlagen in Betrieb genommen und war so bereits früh ein Vorreiter bei der Erzeugung regenerativer Energien.

Im Anschluss an die Besichtigung erläuterte die Familie Keilhofer den rasanten Werdegang der Firma. 1922 gründete der Großvater von Hans Keilhofer den Betrieb, welcher dann 1936 von Hans Keilhofers Vater übernommen wurde. 1973 übernahm der heutige Seniorchef Hans Keilhofer die Geschicke der Firma. Bereits ein Jahr später, 1974, zog die Firma vom Binderanger an den heutigen Sitz an den Lohmannmühlweg. Von anfangs 3 800 Quadratmeter Grundstücksfläche ist im Laufe der Zeit die Firma immer weiter gewachsen auf heute 19 500 Quadratmeter, davon über 9.000 Quadratmeter überbaute Fläche. Heute bietet die Zwieseler Traditionsbaufirma 60 Mitarbeitern einen krisensicheren, zukunftsfähigen Arbeitsplatz. Neben dem Biomasseheizwerk und den Windkraftanlagen liegt das Kerngeschäft auf dem Bau von hochwertigen schlüsselfertigen Wohnhäusern.  Der Großteil der Häuser wird im Münchner und Stuttgarter Raum gebaut. Auf die Baustellen wird regelmäßig Montag morgens gestartet, und die Bauarbeiter kehren Donnerstag abends wieder heim und können dann ein verlängertes Wochenende einlegen. Aktuell errichtet die Firma Keilhofer zwischen 20 bis 50 Häuser pro Jahr, je nach Größe und Aufwand als Massivhaus, Holzhaus oder beides kombiniert, vom Rohbau bis schlüsselfertig. Neben den Musterhäusern in Stuttgart und Poing bei München kann man sich auch direkt in Zwiesel ein Bild in der Ausstellung machen, in der verschiedenste Baustoffe und Materialien ausgestellt sind.

Bei einer anschließenden Gesprächsrunde wünschte sich Seniorchef Hans Keilhofer eine Beschleunigung der Genehmigungsprozesse. „Es kann nicht sein, dass eine einzelne Person mit einem Satz ein Bauprojekt ein Jahr aufhalten kann, moniert der Unternehmer. MdB Daniel Föst, der auch bayerischer Landeschef der FDP ist, sicherte zu, dass der FDP gerade nach ihrem Wiedereinzug 2017 in den Bundestag, die Entbürokratisierung und Digitalisierung im Baubereich (digitale Bauakte) eine Herzensaufgabe sei. Dort, wo bereits eine versiegelte Fläche sei, solle auch nicht mehr neu geprüft werden, meinte Föst. Und versprach: „Wenn ich etwas für Sie tun kann, rufen Sie mich an.“ und nahm aus Zwiesel etliche Verbesserungsvorschläge aus der Baubranche gerne mit nach Berlin.


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